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Die Schweizer Antwort auf die Blackbox

Künstliche Intelligenz entsteht meist hinter verschlossenen Türen. Mit einem neuen Preis und einem im eigenen Land entwickelten Sprachmodell setzt >>venture>> auf einen offenen Weg für Künstliche Intelligenz und darauf, dass Start-ups auf Schweizer Technologie aufbauen.

Die besten Start-ups der Schweiz: Am 15. Juni vergibt >>venture>> in Lausanne den 
Spotlight Award.
Die besten Start-ups der Schweiz: Am 15. Juni vergibt >>venture>> in Lausanne den Spotlight Award.

«Heute werden die meisten Large Language Models hinter verschlossenen Türen entwickelt», sagt Martin Jaggi, Professor für Machine Learning an der EPFL. «Mit Apertus verfolgen wir einen gänzlich anderen Ansatz.» Apertus ist ein neues Open-Source-Sprachmodell, das die ETH Zürich, die EPFL und das Schweizerische Supercomputing-Zentrum CSCS gemeinsam lanciert haben. Es nimmt für sich in Anspruch, vollständig offen, transparent und mehrsprachig zu sein. Anders als die proprietären Systeme, die das Feld beherrschen, lässt es sich von jedem einsehen, betreiben und anpassen – der Unterschied zwischen gemietetem Zugang über die API eines Anbieters und dem Besitz des Fundaments selbst. In diesem Jahr steht es im Zentrum des >>venture>>-Wettbewerbs.

Transparente und offene KI

Der Grund dafür ist ein neuer Preis. «Für den Spotlight Award identifizieren wir soziale und wirtschaftliche Themen, die unsere Gesellschaft prägen», sagt Lea Firmin, CEO der >>venture>>- Stiftung. «Wir suchen Unternehmen, die mit diesen Themen am innovativsten umgehen.» Der jährliche Preis ist mit 50 000 Franken dotiert und geht in seiner ersten Ausgabe an ein Start-up, das auf Apertus aufbaut. «Dass Apertus im Fokus des ersten Spotlight Awards steht, zeigt deutlich, dass offene und transparente KI immer wichtiger wird», so Jaggi.

Zugang zur Industrie

>>venture>> wurde 1997 gegründet und ist der führende Start-up-Wettbewerb der Schweiz. Er fördert Innovation und Unternehmertum, indem er Gründerinnen und Gründer in der Frühphase mit verwässerungsfreiem Kapital und Zugang zur Industrie unterstützt. Der neu eingeführte, thematische Spotlight Award setzt auf diese Struktur auf. Seine diesjährigen Finalisten bringen die Anwendung von Apertus in drei verschiedenen Richtungen weiter.

Grand-Prize-Gewinner

Der Gewinner des Spotlight Awards wird am 15. Juni im Swiss Tech Convention Center auf dem Campus der EPFL in Lausanne bekanntgegeben. Am selben Abend stellt >>venture>> 2026 die vielversprechendsten Start-ups der Frühphase aus der ganzen Schweiz vor und kürt einen Grand-Prize-Gewinner, der 150 000 Franken sowie ein Beratungspaket von McKinsey & Company erhält. Die Veranstaltung ist kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich.

>>venture>> 2026: Das sind die drei Finalisten

Die drei Finalisten wurden von der Jury des Spotlight Award diesen Monat aus einem Feld von neun Halbfinalisten ausgewählt. Es sind dies:

  • Anyway Systems verwandelt beliebige GPU-Maschinen in dreissig Minuten in einen privaten KI-Cluster und kombiniert die Technologie mit Apertus, um ein transparentes, datenschutzorientiertes KI-Fundament zu schaffen.

  • Noemon entwickelt KI, die im laufenden Betrieb lernt, und wendet ihre Technologie des konti-nuierlichen Lernens auf Apertus an, um den Kontext zu erweitern, Kosten zu senken und eine private Anpassung zu ermöglichen.

  • Public AI Switzerland ist eine Genossenschaft, die KI für alle Einwohner der Schweiz erschwinglich macht und die weltweit meistgenutzte Apertus-Instanz unter demokratischer Governance betreibt.

1997 gegründet, ist >>venture>> der führende Start-up-Wettbewerb der Schweiz und unterstützt seit fast drei Jahrzehnten mutige Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweizer Innovationslandschaft. Der Wettbewerb steht Einzelpersonen und Teams in jeder Phase offen, mit einem innovativen Start-up oder einer gemeinnützigen Organisation in einer der sechs Branchensparten: Business & Finance, Consumer Solutions, Industrials & Engineering, Pharma & Biotech, Medtech & Healthcare sowie Social & Environmental Impact.

Jede Ausgabe läuft von Oktober bis Juni und beginnt mit der offenen Einreichung von Geschäftsplänen. Es folgen Expertenbewertungen, Mentoring, Pitch-Trainings mit Mc-Kinsey & Company sowie Pitches vor branchenspezifischen Jurys. Aus 60 Halbfinalisten werden 18 Finalisten ausgewählt, die im Juni um Geldpreise von bis zu 150 000 Franken pro Unternehmen antreten. Hinzu kommen persönliches Feedback, Investorenkontakte und Zugang zum Schweizer Start-up-Ökosystem.

>>venture>> wird gemeinsam organisiert von der ETH Zürich, der EPFL, Innosuisse, McKinsey & Company und Knecht Holding.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Content in Zusammenarbeit mit >>venture>> erstellt. Commercial Content ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.