Die langen Strände in Dalaman in der Türkei stehen dieses Jahr hoch in der Gunst der Reisenden.
Die langen Strände in Dalaman in der Türkei stehen dieses Jahr hoch in der Gunst der Reisenden. (Hotelplan Suisse)
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Sommer 2021: Das sind die Reisetrends

Die Türkei, Griechenland oder Zypern stehen ganz oben auf der Reisewunschliste der Schweizerinnen und Schweizer. Der Trend für den Sommer zeigt: Geheimtipps abseits der Massen und kleine Boutique-Hotels sind gefragt.

Elisha Nicolas Schuetz

Je länger die Pandemie andauert, desto mehr sehnen sich die Menschen nach einer Auszeit und einem Szenenwechsel. Es sei primär Sehnsucht nach Palmen, Strand und Meer, heisst es bei den grossen Reiseveranstaltern.

Nachdem vergangenes Jahr kaum jemand Ferien gebucht habe, würden diesen Sommer Badeferiendestinationen hoch im Kurs stehen. Die Nachfrage nach Sommerferien zeigte sich im Frühling zwar noch mässig, die Reisebüros rechneten aber damit, dass sich der Buchungsstau lösen werde. «Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die bevorstehenden Lockerungen nicht nur das Leben in der Schweiz etwas vielfältiger werden lassen, sondern dass auch mit dem Abbau der immer höher gesetzten Reisehürden begonnen wird», sagte Verda Birinci-Reed, COO DER Touristik Suisse (ehemals Kuoni) im Frühling. Unterdessen ist dies eingetroffen: Zahlreiche Länder haben ihre Einreisebestimmungen gelockert.

Abseits des Mainstreams

Vieles deutet darauf hin, dass die Spitzenreiter der letzten Jahre erneut die Top-Destinationen sein werden: die Türkei, Griechenland, Zypern und Spanien stehen ganz oben auf der Reisewunschliste. Die Art des Reisens wird sich hingegen etwas ändern – weg vom Mainstream, hin zu unbekannteren Destinationen, weg von grossen Hotelanlagen, hin zu schmucken Boutique-Hotels. «Man wird lieber Ferien in kleineren Bungalow­anlagen als in riesigen All-Inclusive-Clubs mit 800 Zimmern und gigantischen Buffets machen», ist Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse, überzeugt.

«Man wird lieber Ferien in überschaubaren Bungalowanlagen als in riesigen All-Inclusive-Clubs mit 800 Zimmern und gigantischen Buffets machen.»

In der Türkei ist das idyllische Fischerdörfchen Bodrum seit jeher bei Schweizerinnen und Schweizern beliebt. Neu zieht es sie auch in weniger bekannte Orte an der Küste – wie zum Beispiel Marmaris, Patara oder Dalaman. «In Dalaman ist das 4,5-Sterne-Clubhotel Letoonia ein Geheimtipp – es liegt traumhaft auf einer privaten Halbinsel und ist umgeben vom türkisblauen Meer», schwärmt Bachmann. Vier Kilometer hoteleigene Wanderwege seien ausgeschildert; ein perfekter Ort, um Bade- und Aktivferien zu kombinieren. Auch das ehemalige Fischerdörfchen Marmaris begeistert mit seiner Lage – eingebettet in eine fjordartige Bucht, wo sich Mittelmeer und Ägäis umarmen. Die Strände sind mit der blauen Flagge für gute Wasserqualität ausgezeichnet. Sei es beim Tauchen, Segeln oder Surfen oder auf einer Aussichtstour per Jeep in die kieferbewachsenen Berge – Marmaris gehört sicher zu den schönsten Ecken der türkischen Mittelmeerküste.

«Die Reisebüros rechnen damit, dass sich der Buchungsstau ab Mai lösen wird. »

Patara mit seinen Sanddünen und dem 18 Kilo­meter langen Sandstrand – einem der längsten des Landes – ist eine weitere, relativ unbekannte Perle der Region. Einst wichtigster Hafen von Lykien, bezaubert Patara heute mit seinen vielen einsamen Buchten und Bootsausflügen der Küste entlang.

Karibikfeeling in Griechenland

Bei Kuoni und Helvetic Tours schwingt Griechenland bei den Buchungsanfragen für den Sommer obenaus. «Auf der weniger bekannten Halbinsel Chalkidiki gibt es tolle Hotels und Karibikfeeling an den Stränden», so CCO Verda Birinci-Reed.

In Griechenland 
sind weniger bekannte Orte – wie hier Chalkidiki – zunehmend gefragt.
In Griechenland sind weniger bekannte Orte – wie hier Chalkidiki – zunehmend gefragt. (DER Touristik Suisse)

Ihr Tipp: Das Ikos Olivia mit eigenen Weinkellern in jedem Restaurant der Hotelanlage. «Und unser Kreuzfahrtspezialist Kuoni Cruises führt Anfang September 2021 in den Kykladen eine Segler- und Veloreise für höchstens 20 Personen durch; auf dieser Tour werden unbekannte, teilweise gar unberührte Inseln angelaufen.» Auch Tim Bachmann von Hotelplan Suisse zeigt sich überzeugt, dass die Kunden nun vermehrt auf kleinere Destinationen fokussieren werden: «In Griechenland etwa auf Korfu statt Kreta, auf Paros statt Rhodos.»

Verträumte Fischerhäfen auf Zypern

Auch in Zypern werden kaum bekannte Regionen wie Polis und Latchi an der Nordwestküste, nahe am Naturreservat Akamas gelegen, vermehrt nachgefragt. Am Fischerhafen von Latchi locken gemütliche Tavernen, wo man fangfrischen Fisch geniessen kann, während Polis mit den vielen Boutiquen zum Verweilen einlädt.

Boutique-Hotels statt All-Inclusive-Anlagen: wie hier auf Zypern das Hotel Polis 1907.
Boutique-Hotels statt All-Inclusive-Anlagen: wie hier auf Zypern das Hotel Polis 1907. (FTI Touristik)

«Sehr empfehlenswert ist auch eine Auszeit im Troodos Gebirge, wo man zypriotische Gastfreundschaft erleben kann», verrät Carmen Doré, Managing Director FTI Touristik AG. Platres oder Agros seien ideale Etappenziele für eine Mietwagenrundreise.

Angesichts der Komplexität der sich laufend ändernden Reisevorschriften ist die Reiseberatung fast schon unerlässlich geworden. In dieser Situation geben sich die Veranstalter kulant: So sind Umbuchungen, kostenlose Stornierungen bis hin zu einem kostenlosen Rücktrittsrecht bis 14 Tage vor Abreise Usus.

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